Elektroherde
Elektroherde bieten eine ruhige und konstante Hitzeentwicklung, die in gewerblichen Küchen verlässliche Garprozesse unterstützt. Die geschlossenen Heizzonen ermöglichen ein kontrolliertes Arbeiten, bei dem Speisen ohne starke Temperaturschwankungen zubereitet werden. Im gastronomischen Alltag helfen Elektroherde, verschiedene Kochschritte strukturiert umzusetzen. Sie eignen sich für Betriebe, die stabile Temperaturbereiche benötigen und Wert auf reproduzierbare Ergebnisse legen, besonders bei längeren Garzeiten oder empfindlichen Speisen.
Elektroherde für die Gastronomie – in vielen Größen und Ausführungen
Elektroherde kommen in der Gastronomie in vielen Bereichen zum Einsatz. Dementsprechend gibt es Geräte in unterschiedlichsten Ausführungen – von der kleinen Kochplatte für die Arbeitsfläche bis hin zu großen Standgeräten mit vier oder sechs Kochstellen. Für nahezu jeden Gastronomiebetrieb lässt sich daher eine passende Lösung finden, die den individuellen Anforderungen der Küche entspricht.
Kompakt und mobil einsetzbar: die elektrischen Tischgeräte
Kleine Tischgeräte mit einer oder zwei Kochstellen eignen sich besonders gut für den mobilen Einsatz. Sie lassen sich nahezu überall aufstellen, sofern ein Stromanschluss vorhanden ist. Deshalb werden sie häufig in Betrieben genutzt, in denen nur einzelne Speisen gegart, erhitzt oder warmgehalten werden müssen. Zu den Tischgeräten gehören auch viele Induktionskochplatten. Sie erzeugen die Wärme direkt im Kochgeschirr und sind daher im Hinblick auf den Energieverbrauch eine äußerst sparsame Lösung. Zusätzlich verfügen viele Modelle über eine Topferkennung, die sich automatisch an den Durchmesser des Topfes oder der Pfanne anpasst. Dadurch geht an den Seiten kaum Energie verloren.
Tischgeräte haben durch ihr kompaktes Format außerdem ein geringes Gewicht, das häufig nur etwa fünf Kilogramm beträgt. Dadurch lassen sie sich leicht umstellen und auch die Reinigung der Arbeitsfläche ist unkompliziert. Trotz ihrer kompakten Bauweise sind sie stabil genug, um auch schweres Kochgeschirr sicher zu tragen. Für besonders große oder schwere Töpfe empfiehlt sich allerdings eine Kochplatte für den intensiven Einsatz. Einige Tischgeräte können zudem mit einer Spannung von 230 Volt betrieben werden. Dank einer Umschaltfunktion lassen sie sich bei Bedarf an eine normale Steckdose anschließen und bieten dadurch zusätzliche Flexibilität.
Standgeräte mit Gestell – rundum oder nur an der Vorderseite offen
Wenn ein Standgerät benötigt wird, besteht die Wahl zwischen Elektroherden mit und ohne Ofen. Modelle ohne Ofen lassen sich nochmals in zwei Varianten unterteilen. Einige Geräte verfügen lediglich über ein stabiles Gestell mit einer Ablagefläche im unteren Bereich. Diese Ausführung ist nach allen Seiten offen, sodass Küchenutensilien von jeder Seite schnell erreichbar sind.
Bei anderen Modellen sind die Seitenflächen und die Rückseite geschlossen. Dadurch entsteht ein Stauraum, der nur nach vorne offen ist. In diesem Fach lassen sich Töpfe und Pfannen oder häufig benötigte Zutaten geschützt und griffbereit aufbewahren. Elektroherde mit Untergestell sind außerdem in unterschiedlichen Breiten erhältlich, darunter auch besonders große Varianten mit sechs Kochstellen, die sich für stark ausgelastete Küchen eignen.
Elektroherde mit Ofen – platzsparende Geräte für alle Zubereitungsarten
Elektroherde mit integriertem Ofen ermöglichen zusätzlich das Backen, Überbacken und häufig auch das Grillen. Viele dieser Geräte sind mit einem Konvektionsofen ausgestattet, in dem sich die Hitze gleichmäßig verteilt. Dadurch lassen sich Speisen gleichzeitig auf mehreren Ebenen garen und erzielen dennoch ein gleichmäßiges Ergebnis.
Sowohl Standgeräte mit Ofen als auch Modelle ohne Ofen besitzen häufig verstellbare Füße. Dadurch können sie exakt ausgerichtet werden und stehen stabil sowie sicher. Die Ofentür besteht bei vielen Geräten aus Glas, sodass sich der Garvorgang jederzeit kontrollieren lässt. In manchen Ausführungen wird die Tür – passend zum Gehäuse – ebenfalls aus Edelstahl gefertigt.
Elektroherde für die Gastro kaufen – mit Ceranfeld oder gusseisernen Kochplatten
Elektroherde für die Gastronomie besitzen in den meisten Fällen ein Gehäuse aus Edelstahl. Dieses Material ist besonders robust, langlebig und erfüllt alle hygienischen Anforderungen, die in professionellen Küchen wichtig sind. Durch die glatten Oberflächen lässt sich Edelstahl zudem sehr leicht reinigen, wodurch der Pflegeaufwand gering bleibt. Wer zusätzlich die Wand hinter dem Herd schützen möchte, kann Geräte mit Spritzschutz wählen. Auch dieser besteht in der Regel aus Edelstahl.
Bei den Kochstellen haben Gastronomiebetriebe die Wahl zwischen klassischen Kochplatten aus Gusseisen und modernen Cerankochfeldern mit glatter Oberfläche. Cerankochfelder sind besonders pflegeleicht und lassen sich schnell reinigen. Dennoch sind in der Gastronomie auch gusseiserne Kochplatten weiterhin sehr beliebt. Sie gelten als besonders widerstandsfähig und sind damit ideal für den intensiven und oft hektischen Einsatz in professionellen Küchen geeignet.









